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Das Paretoprinzip und das Burgermenü

Das Paretoprinzip und das Burgermenü

Es gibt Tage, da läuft alles wie geschmiert – und dann gibt es Tage, an denen man einfach nur denkt: „Das kann doch jetzt nicht wahr sein!“ Genau so einer war das. Draußen Regen, drinnen Laptop, Kaffee und das Ziel, nur mal eben ein paar Kleinigkeiten an meiner Website zu verbessern. Eigentlich nichts Großes. Aber wie so oft kam es anders.

Alles begann mit einem kleinen Designfehler, den ich zufällig entdeckt habe. Einer dieser winzigen Dinge, die einem erst auffallen, wenn man sie einmal gesehen hat – und dann nicht mehr ignorieren kann. Also wollte ich ihn schnell beheben. Das war der Plan. Stattdessen hat sich der Plan in Luft aufgelöst, und ich bin in einer wahren Endlosschleife aus Änderungen, Tests und neuen Ideen gelandet.

Und als wäre das nicht genug, kam plötzlich noch das Burgermenü dazu. Ein Button, der auf dem Handy das Menü öffnen soll – klingt simpel, oder? Ja, dachte ich auch. Aber nein, das Ding hatte offensichtlich seinen eigenen Kopf. Mal funktionierte es, mal nicht, mal war es da, mal verschwand es einfach wieder. Ich habe Stunden – nein, Tage – damit verbracht, herauszufinden, warum es mich so hartnäckig ärgern wollte.

Es war ein bisschen wie ein Puzzle, bei dem immer ein Teil fehlt, obwohl man genau weiß, dass man es schon hundertmal in der Hand hatte. Immer wieder probieren, anpassen, fluchen, Kaffee nachfüllen. Aber irgendwann kam der Moment, an dem es „Klick“ gemacht hat – im wahrsten Sinne des Wortes. Plötzlich funktionierte alles so, wie ich es mir vorgestellt hatte. Und dieser kleine Klick war das schönste Geräusch des Tages.

Da musste ich an das Paretoprinzip denken: 80 % der Arbeit sind schnell erledigt, aber die letzten 20 % dauern ewig. Genau so war es hier. Die meiste Zeit ging für die Details drauf, die am Ende kaum jemand bemerkt – außer mir. Aber genau das macht es irgendwie aus. Diese kleinen Dinge, die man so lange optimiert, bis sie sich einfach richtig anfühlen.

Und so habe ich das verregnete Wetter wenigstens sinnvoll genutzt. Statt draußen zu fliegen, habe ich drinnen getüftelt – und am Ende nicht nur das Menü besiegt, sondern auch wieder etwas gelernt: Manchmal braucht es Geduld, Humor und eine gute Tasse Kaffee, um die kleinen Dinge groß werden zu lassen.

Veröffentlicht am 27.10.2025

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